Pressemitteilung

29.06.2022

Kuhn+Witte, Senger, Kunzmann – das sind Deutschlands drei beste Autohäuser

»kfz-betrieb« verleiht Automotive Business Award 2022

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Von links nach rechts: Kalle Hintmann, Verkaufsleiter Neuwagen Großkunden, Autohaus Kuhn+Witte (Gesamtsieger Kategorie „Vertrieb“); Oliver Bohn, Geschäftsführer, Autohaus Kuhn+Witte (Gesamtsieger Kategorie „Vertrieb“); Christian Strube, Serviceberater/Digital Expert, Auto Senger (Gesamtsieger Kategorie „Digitalisierung“); Lisa Richter, Duale Studentin, Digital Business Management, Auto Senger (Gesamtsieger Kategorie „Digitalisierung“); Frank Kirchgäßner, Gesamtserviceleitung, Autohaus Robert Kunzmann (Gesamtsieger Kategorie „Service“); Karl Diehm, Geschäftsführender Gesellschafter, Autohaus Robert Kunzmann (Gesamtsieger Kategorie „Service“)
(Stefan Bausewein)

Kuhn+Witte (Jesteburg), die Senger-Gruppe (Rheine) mit dem Standort Oberursel sowie das Autohaus Robert Kunzmann (Aschaffenburg) sind Deutschlands Autohäuser mit den besten Strategien und Projekten in den drei Bereichen Fahrzeugvertrieb, Digitalisierung und Werkstattservice. Das Fachmedium »kfz-betrieb« kürte die Unternehmen am Dienstag, 21. Juni 2022, in Würzburg zu den Gesamtsiegern des Automotive Business Awards 2022 in den drei Kategorien. Damit setzten sie sich im Spitzenfeld, bestehend aus einer zweistelligen Anzahl nominierter Gewinnerbetriebe, durch.

Die Fachmedienmarke verlieh den Automotive Business Award in diesem Jahr zum ersten Mal – gemeinsam mit den Partnern Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK), CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Loco-Soft, mobile.de und TÜV Nord Mobilität. Der Award steht Autohäusern und Werkstätten aller Größenordnungen offen und richtet sich an freie wie markengebundene Betriebe gleichermaßen.

Als Gesamtsieger in der Kategorie „Vertrieb“ platzierte sich das Autohaus Kuhn+Witte (Audi, VW) aus Jesteburg. Beim Strukturwandel der Unternehmen der Branche von klassischen Autohäusern hin zu ganzheitlichen Mobilitätsdienstleistern nimmt Kuhn+Witte eine Vorreiterrolle ein: So hat das Familienunternehmen die Eigenmarke „Mobile Freizeit“ gegründet und bündelt darunter sein neues Zweirad- und Wohnmobilgeschäft.

Zudem verfolgt es einen ganzheitlichen Beratungs- und Dienstleistungsansatz in Sachen Elektromobilität. Vorbildcharakter haben auch die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, die kreativen Kundenbindungsmaßnahmen sowie die besondere Kultur von Kuhn+Witte: So hat die Geschäftsführung das Team frühzeitig in den Transformationsprozess des Unternehmens eingebunden und damit die Weichen für eine erfolgreiche Umsetzung gestellt.

Auto Senger (u. a. Mercedes-Benz, VW, Audi, Seat, Skoda) mit Hauptsitz in Rheine positionierte sich mit dem Standort Oberursel als Gesamtsieger in der Kategorie „Digitalisierung“. Die Jury zeichnet damit den ganzheitlichen digitalen und kundenorientierten Prozess rund um den Werkstattservice aus, den die Gruppe in dem Betrieb entwickelt hat und der als Blaupause für andere Betriebe dient.

Die Senger-Gruppe hat diesen Prozess in den vergangenen Jahren analysiert, zergliedert und neu strukturiert. Den nach innen gerichteten Schritten folgten die kundenbezogenen Prozesselemente. Das Unternehmen erzielt damit Bequemlichkeit für den Kunden, Vereinfachungen und Zeitersparnis für die eigenen Mitarbeiter und sichert sich verlässlich Geschäftspotenziale.

Kunden können die Werkstatttermine online buchen. Kommen sie im Unternehmen an, sind die Aufträge schon bestmöglich vorbereitet und alle benötigen Teile verfügbar. Die Kennzeichen der Kundenautos werden erfasst und die Kunden mit den Fahrzeugen durch das Werkstatttor gelotst, wobei ein Reifen- und ein Fahrzeugscanner den Zustand der Autos erfassen.

In wenigen Metern Entfernung kann durch Kunde dann in einer Lounge auf eine kurze Beratung warten – das Beratungsgespräch fußt auf digital erfassten Fahrzeugdaten, durch die notwendige Arbeiten deutlich werden. Alles in allem kostet das den Kunden 15 oder 20 Minuten Zeit. Die Abholung des Autos kann nach Bezahlung sogar kontaktlos über eine Abholstation erfolgen, in der die Autoschlüssel hinterlegt sind.

In der Kategorie „Service“ des Automotive Business Awards setzte sich das Aschaffenburger Autohaus Robert Kunzmann (Mercedes-Benz, Volkswagen Service) als Gesamtsieger durch. Die Jury zeichnete damit die gesamte Servicestrategie der Unterfranken aus. Kunzmann greift im Werkstattgeschäft immer wieder frühzeitig neue Entwicklungen auf, die andere Autohäuser und Werkstätten nicht oder noch nicht auf der Agenda haben.

So setzt Kunzmann beispielsweise als eines der ersten Automobilhandelsunternehmen die RPA-Technologie (Robotic Process Automation) ein, um Werkstattaufträge vorzubereiten. Das spart Zeit und entlastet die Mitarbeiter, die so mehr Zeit für die Kundenberatung haben.

Ein eigenes Leadmanagement für das Servicegeschäft sorgt dafür, dass das Unternehmen alle Umsatzpotenziale für sich realisieren kann. Alle Informationen zu den Fahrzeugen der Kunden fließen in einer digitalen Fahrzeugakte zusammen. Auch der Kunzmann-Onlineshop für Ersatzteile und Zubehör ist branchenweit eine Benchmark.

In den Mittelpunkt seiner Bewerbung stellte Kunzmann jedoch das traditionelle Geschäftsfeld rund um Reifen und Räder. Auch hier glänzen die Aschaffenburger mit höchster Professionalisierung – eine wichtige strategische Weichenstellung: Denn im anbrechenden Zeitalter der Elektromobilität wird das Reifengeschäft – angesichts des generell niedrigeren Wartungsbedarfs bei E-Autos – an wirtschaftlicher Bedeutung für Autohäuser gewinnen wird.

Das sind die Gewinnerbetriebe des Automotive Business Awards 2022:

Gewinnerbetriebe Kategorie „Vertrieb“

Autohaus Kuhn+Witte, Jesteburg (Gesamtsieger in der Kategorie)
Auto Saxe, Leipzig
Autohaus Dorn, Ergolding
Autohaus Warncke, Tarmstedt
Autohaus Weeber, Weil der Stadt
Autozentrum Walter, Pforzheim
AVP Autoland, Deggendorf/Plattling

Gewinnerbetriebe Kategorie „Digitalisierung“

Auto Senger, Rheine/Oberursel (Gesamtsieger in der Kategorie)
Auto Empire Trading, Butzbach
Auto Weller, Osnabrück
Autohaus Heinemann/DasAboMobil, Salzgitter
BOB Automotive Group, Essen
Restemeier, Osnabrück
Schloz Wöllenstein/Viasona, Chemnitz

Gewinnerbetriebe Kategorie „Service“

Autohaus Robert Kunzmann, Aschaffenburg (Gesamtsieger in der Kategorie)
AVP Autoland, Plattling
Autohaus Glinicke, Minden
Herbrand Fichtenhain, Krefeld
Hermann Klein, Fuldatal
Neils & Kraft, Wetzlar
Auto Weller, Hamm

„kfz-betrieb“ ist das meistgelesene Fachmagazin im Kfz-Gewerbe und informiert seit über 100 Jahren den automobilen Handel und Service. „kfz-betrieb“ ist offizielles Organ des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK), der berufsständischen Interessenvertretung für rund 38.000 Autohäuser und Werkstätten. News aus der gesamten Kfz-Branche gibt es unter www.kfz-betrieb.de sowie im täglichen Newsletter. „kfz-betrieb“ ist eine Medienmarke der Vogel Communications Group. Die Unternehmensgruppe ist mit 700 Mitarbeiter:innen und rund 100 Mio. Umsatz ein führender Anbieter von Fachkommunikation und Fachinformation. Die Unternehmensgruppe ist im deutschsprachigen Raum an 8 Standorten vertreten, darüber hinaus auch international mit Schwerpunkt China. Die VCG bietet ein gruppeneigenes Netzwerk aus 7 Kommunikationsagenturen und Service-Unternehmen.